Klosterbergschule Bad Berka

Zur Geschichte unserer Schule

Mit ihrem Namen erinnert die Klosterbergschule an die Geschichte des Ortes bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts, denn auf dem Gelände der heutigen Schule befand sich ein Zistertienser-Nonnenkloster.
Unterrichtet wurden Berkas Mädchen und Jungen bis zum Jahre 1910 in der „Mädchenschule“ im Goethehaus und der „Knabenschule“ rechts neben der Kirche, bzw. in der Weimarischen Straße.
Am 20. September 1909 erfolgte der erste Spatentstich für einen Schulneubau, der aufgrund wachsender Schülerzahlen dringend erforderlich geworden war. Die Entwürfe stammen von dem Weimarer Architekten Bruno Röhr (1875 – 1926), der so bekannte Gebäude Weimars, wie die Sparkasse und das Kaufhaus in der Schillerstraße, entworfen hat.
Bereits nach einem Jahr Bauzeit wurde am 17.Oktober 1910 die Bürgerschule übergeben. In acht Klassenräumen wurden von sechs Lehrern etwa 350 Schüler unterrichtet. Außerdem enthielt das Haus einen Schulsaal, einen Zeichensaal, ein Rektor-, ein Lehrer-, ein Lehrmittelzimmer und ein Brausebad. Die Klassenfrequenz lag zwischen 33 und 55 (!) Schülern. Der Schuletat für das Jahr 1921 betrug beispielsweise 40766,50 Mark. Am 14.09.1921 wurde der erste Elternbeirat gewählt.
Die wechselvolle deutsche Geschichte hinterließ auch in Bad Berkas Schule deutliche Spuren, zwei Diktaturen sollten in den kommenden Jahrzehnten nacheinander Schulpolitik bestimmen.
Nach der Wende legte im Schuljahr 1990/91 die damalige POS „Georgi-Dimitroff“ nicht nur den alten Namen ab, neue Wege wurden gesucht und beschritten, Lehrer und Schüler nahmen gemeinsam am Aufbau einer demokratischen Schule teil.
Seit 1991 ist die Klosterbergschule eine Staatliche Regelschule.
Nach Abschluss der Generalsanierung im Jahre 1998 bereitet sie 360 Schülern und 27 Lehrern ideale Lern- und Arbeitsbedingungen. Den naturwissenschaftlich interessierten, den musisch-künstlerisch begabten, den handwerklich geschickten Schülerinnen und Schülern öffneten sich modern ausgestattete Fach- und Klassenräume, in denen das Lernen Spaß machen kann. Das allerdings kann auch eine noch so liebevoll sanierte und schön eingerichtete Schule ihren Schülern nicht ersparen. Ihrem Bildungsauftrag gerecht werdend, sich den Schülern zuwendend, nach neuen Wegen suchend, soll die „alte Dame Klosterbergschule“ eine gelungene Mischung zwischen Tradition und Gegenwart darstellen. Wie der Bürgermeister Strauchenbruch bei der Grundsteinlegung formulierte: „Möge dieses Schulhaus eine wahre Bildungsstätte für Geist und Herz unserer Jugend werden“…… sei auch nach 90 Jahren der Leitspruch dieser Schule.

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